Mehrgenerationen Konflikt

Kennt Ihr das, wenn mehrere Generationen im Thema „Kindererziehung“ aufeinander treffen? Ich lerne es gerade von einer ziemlich „hübschen“ Seite kennen. Im Thema Kindererziehung gibt es ja tausend Meinungen und dann wenn mehrere Generationen aufeinandertreffen sind die ALT Meinungen Groß geschrieben. Wie zum Beispiel:  Winterkinder müssen ja in 10 Decken und 5 Mützen eingepackt werden! Sonst bist du eine „Schlechte Mutter“ wenn du heute dein Kind so anziehst wie du dich auch anziehen würdest. Ohne Mütze schicken wir Neumodischen Mütter auch nicht unsere Babys aus dem Haus, allerdings entscheide ich mich zu 90% bei unseren derzeitigen „Winterverhältnissen“ für keine Wollmütze die schlecht aussieht, sondern für eine tolle Jerseymütze mit netter Stickerei. Das „Reicht“ in meinen Augen. In anderen Augen reicht das noch lange nicht und wird Thematisiert. Das ist aber noch nicht die Spitze des Erziehungsgenerations Konflikt. Nein Thema sind auch Dinge wie, du bist eine Schlechte Mutter weil, dein Kind zu viel Spuckt oder du es nicht mit 3cm Penatenwundschutzcreme einschmierst, wie es vor 30 Jahren noch gemacht wurde. Solche Dinge sind auch Mühten, die ich bis dato auch nicht anders kannte. Kann man beim Thema Eincremen von Baby Popos wirklich mit den Älteren sprechen? Sollte man auf 30 Jahre alte Vorschriften mehr hören als auf eine Hebamme die genauso alt ist wie man selbst und sich die letzten Jahre immer wieder weitergebildet hat? Gute Fragen die man sich vor einem Kind nicht stellen musste, die jetzt aber ganz groß geschrieben werden. Ich bin der Meinung, eine Hebamme die mir zusagt und die mir in meiner Babypflege rät nicht einschmieren und cremen ohne geht es auch, darauf baue ich. Was interessiert mich was vor 30 Jahre gemacht wurde! Da wusste man es nicht anderes, heute weiß man es anders und die Neumodischen Mütter machen es so wie es heute gemacht werden sollte oder Sie es eben für nötig halten. Ich könnte jetzt noch weiter ausholen und in die Schwangerschaftszeit und deren Essmühten zurück gehen aber das würde dann doch den Rahmen sprengen. Kann man uns nicht einfach mal machen lassen? Müssen immer die 30 Jahre alten Erfahrungen Maß aller Dinge sein? Ich finde nicht. Ich Lebe schließlich bewusst im Hier und Jetzt und vor 30 Jahren habe Ich mir darüber sicher keine Gedanken gemacht :-).

Heute ist man als Neumodisch Mutter auch eine „Schlechte Mutter“ im Mehrgenerationen Konflikt wenn man nach einem Jahr wieder arbeiten geht! Warum? Zum einen hört nach einem Jahr Elterngeld meist der Geldfluss auf! Zum anderen sind Kita Plätze ab einem Jahr so „Günstig“! Das führt unweigerlich dazu das man als Mutter in der Zwickmühle sitz, wie immer, entweder man bleibt locker 3 Jahre zuhause und hütet das Kind und ist in manchen Augen eine top Vorzeige Mutter oder man zieht die Hassblicke aller auf sich wenn man es nur wagt zu sagen man geht nach 1 Jahr wieder arbeiten! Haben andere Goldesel im Keller stehen die einem jeden Monat Geld überweisen? Ich hab noch keinen im Keller gefunden und glaubt mir ich habe schon häufig danach gesucht! Wir Neumodischen Mütter haben auch einen Lebensstandart vor einem Kind gehabt, den wir auch nach einem Kind gerne halten möchten, wer möchte sich schon verschlechtern? Ich möchte das nicht!

Was auch immer wieder nett ist wenn wir Neumodischen Mütter von einem Wachstumsschub sprechen! Das Wort und deren Auswirkungen kannte vor 30 Jahren scheinbar noch niemand. Heute wissen wir sehr wohl wann unser Kind einen Wachstumsschub hat und liebe Älteren wir schieben nicht alles auf einen Wachstumsschub. Wir lernen unsere Kinder sehr wohl kennen und leben schließlich 24h am Tag mit Ihnen zusammen, wir wissen ganz genau wann ein Wachstumsschub da ist und wann eben nicht! Rum geschreie und gebrülle, schlechtes Hungergefühl, schlechte Einschlaf Situationen und ja sogar Blähungen sind in Wachstumsschüben NORMAL! Vor 30 Jahren hat Euch das niemand erzählt, weil NIEMAND drüber gesprochen hat. Heute reden wir Neumodischen Mütter über solche Themen! Dabei tun sich für uns im Kontakt mit Gleichgesinnten Müttern Türen auf, denn dort gibt es Menschen die das Gleiche durchleben wie wir gerade mit unseren Babys. Das ist immer wieder Balsam für meine Seele, wenn ich höre bei anderen Müttern läuft es genauso oder ähnlich schlecht oder gut wie bei uns. Somit komme ich zu meinem Entschluss es ist schon richtig was ich dort tue. Also lasst uns einfach mal machen weil wir sind 24h für unsere Kinder da und kennen Sie besser als jemand der sie nur 1h am Tag sieht. Wie geht es Euch da draußen so? Kennt Ihr diese Problematik?

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