Übermütter

Kennt Ihr das: „Mein Kind kann aber alles und das seit Geburt?“ Oder den Spruch „besser wird das nicht, je Größer die werden desto gelassener muss man werden!“ diesen Satz habe ich von einer Mutter Anfang 20 gehört? What? Ist das wirklich nötig Menschen die ebenfalls Kinder haben so dreist ins Gesicht zu lügen, welche tollen Fähigkeiten Sie angeblich besitzen. Es gibt, wie wir alle wissen, auch Tage, da könnte man die lieben Kleinen wirklich mal abgeben, ob in einem Wachstumsschub oder evt. in einer Trotzphase. Ich denke mir, das kennt jede Mutter, wenn Sie ehrlich genug ist! Mir kann nämlich niemand erzählen das er solche Phasen „Entspannend“ findet. Mir kam es so vor als wenn man es entspannend finden würde wenn die lieben Kleinen Ihre Trotzphase haben. Ich finde als Mutter darf man sich als Mensch nicht selbst vergessen nur weil man ein Kind hat, heißt das nicht das man nicht mal in Ruhe und ohne Verpflichtung auf die Sonnenbank gehen kann. Oder aber in Ruhe mit einer Freundin ein Gläschen Wein testen und zuhause passt einfach mal der Herzensmann auf den lieben Kleinen auf.

Ich bin eine Frau die gerne 8 Stunden täglich und das 5 mal die Woche arbeiten gegangen ist. Ich hab einiges Organisiert geplant und Strukturieren müssen, nur die Fürsorge für ein Baby zu übernehmen und eben auch die Verantwortung, ist eine ganz andere Liga. Mal ehrlich, alle Mütter wissen das, es gibt Phasen da machen wir hinter uns die Tür zu und sind wieder wir selbst ohne Spucktuch, Sabberlatz, Windeln und Feuchttücher. Geht’s Euch auch so? Oder habt Ihr ähnliches erlebt und könnt es einfach nicht mehr hören? Kommentare erwünscht 🙂

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Ein Gedanke zu „Übermütter

  1. Hallo zusammen,
    jetzt bist du aber noch nicht lange Mama und schon so ein Thema? 😉 Die ersten zwei Jahre sind anstrengend, da sich das Kleine ja nur durch jammern, weinen usw. mitteilen kann und die ersten Sätze auch erst richtig interpretiert werden müssen, die folgenden Jahre sind anstrengend weil es sich mitteilen kann und merkt das es eine eigenständige Person mit eigenem Willen ist 🙂
    Kinder sind etwas wunderbares, wir alle waren genau so und alle Kinder kommen irgendwann in die selben Phasen. Eine liebe Nachbarin meinte mal zu mir als ich besonders genervt und gestresst war (wegen wochenlangen zu kurzen Nächten) Zitat: „Es ist ganz normal wenn man seine Kinder ab und zu an die Wand nageln möchte, normal ist es nur nicht mehr, wenn man es auch tut!“ Ich denke als Mama ist es unglaublich wichtig das man die Wäsche auch mal liegen lässt, und zwar bevor man vor Erschöpfung zusammen bricht. Einfach mal ein paar Stunden etwas für sich machen, schlafen, spazieren gehen, in die Sauna, eben das was man vor dem Kind auch gerne gemacht hat (egal was, Hauptsache es tut gut) Denn eins ist sicher, ist die Mama ausgeglichen, läuft die Beziehung zum Mann gut und die Kinder sind glücklich. Und falls euer Mann sich wundert, wieso du jetzt ein paar Stunden frei brauchst, lass ihn einfach mal einen Tag mit den Kids allein. Dann wird er dich verstehen und seine Arbeit als Erholung empfinden 🙂 <- Das gilt allerdings nur für Mamas die wirklich ihrer Mamapflicht nachkommen und die Sache so ernst nehmen wie einen Job, ich hab leider schon genügend Frauen kennengelernt, die allein mit sich überfordert sind und schon nach einmal wickeln und baden denken sie haben viel getan. Da verstehe ich nicht warum man Kinder hat… Wenn man sich für ein Kind entscheidet, entscheidet man sich für eine lebenslange Bindung und eine Verpflichtung die wunderbar sein kann. Die Kinder können sich nur so entwickeln wie wir es ihnen vorleben, also bevor man sich übers Kind ärgert sollte man zuerst in den Spiegel schauen. Und auch Mamas dürfen mal schlechte Laune haben, warum denn nicht? Ist halt nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen…

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